Welche NAD+-Vorstufe ist besser untersucht?
Nicotinamid-Ribosid (NR) und Nicotinamid-Mononukleotid (NMN) gehören zu den bekanntesten Substanzen der modernen NAD+-Forschung.
Beide Moleküle werden als Vorstufen von NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) untersucht – einem lebenswichtigen Coenzym, das in praktisch jeder menschlichen Zelle vorkommt.
Inzwischen liegen sowohl für NR als auch für NMN kontrollierte Humanstudien vor. Dabei zeigt sich ein interessantes Bild:
Beide Substanzen können den NAD+-Stoffwechsel beim Menschen beeinflussen.
Doch sind NR und NMN deshalb gleichwertig? Ist NMN aufgrund seiner Position im Stoffwechselweg automatisch überlegen? Oder ist NR aufgrund der längeren klinischen Forschung die besser belegte Alternative?
Ein Blick auf die Humanstudien zeigt, dass die Antwort deutlich komplexer ist.
Was ist NAD+?
NAD+ steht für Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid.
Es handelt sich um ein Coenzym, das an zahlreichen grundlegenden Stoffwechselprozessen beteiligt ist.
Besonders wichtig ist das Zusammenspiel von:
NAD+ ↔ NADH
Dabei werden Elektronen zwischen verschiedenen Stoffwechselreaktionen übertragen.
NAD+ beziehungsweise NADH spielen unter anderem eine Rolle bei:
- Glykolyse
- Citratzyklus
- mitochondrialer Atmungskette
- ATP-Produktion
- zellulären Redoxreaktionen
Darüber hinaus dient NAD+ verschiedenen Enzymen als Substrat.
Dazu zählen unter anderem Sirtuine, PARP-Enzyme und CD38.
Genau deshalb beschäftigt sich die Forschung intensiv mit Möglichkeiten, die NAD+-Verfügbarkeit im menschlichen Organismus zu beeinflussen.
NR und NMN: Wo liegt der Unterschied?
Chemisch handelt es sich um zwei unterschiedliche Moleküle.
NR = Nicotinamid-Ribosid
NMN = Nicotinamid-Mononukleotid
Beide befinden sich innerhalb des NAD+-Stoffwechsels.
Vereinfacht wird häufig folgender Stoffwechselweg dargestellt:
NR → NMN → NAD+
NR kann durch sogenannte Nicotinamid-Ribosid-Kinasen (NRK) phosphoryliert werden.
Dadurch entsteht NMN.
NMN wiederum kann über NMNAT-Enzyme zur Bildung von NAD+ beitragen.
Auf den ersten Blick könnte man deshalb vermuten:
NMN liegt einen Stoffwechselschritt näher an NAD+ und müsste deshalb automatisch effektiver sein.
So einfach funktioniert der menschliche Stoffwechsel allerdings nicht.
Ist NMN wirklich „direkter“ als NR?
Biochemisch liegt NMN tatsächlich näher an NAD+.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass oral aufgenommenes NMN vollständig und unverändert in die Zellen gelangt und dort unmittelbar in NAD+ umgewandelt wird.
Gerade die Frage, was nach oraler Einnahme von NR und NMN genau passiert, ist wissenschaftlich ausgesprochen interessant.
Metabolismus im Darm, Transportmechanismen, Umwandlung in andere Vitamin-B3-Metaboliten und verschiedene NAD+-Synthesewege können eine Rolle spielen.
Eine umfangreiche wissenschaftliche Übersicht über NAD+-Vorläufer beim Menschen kommt deshalb zu einem wichtigen Schluss:
Die genauen metabolischen Wege von oral aufgenommenem NR und NMN beim Menschen sind komplex und noch nicht vollständig verstanden.
Allein anhand des Schemas NR → NMN → NAD+ lässt sich daher nicht feststellen, welche Substanz beim Menschen überlegen ist.
Was zeigen Humanstudien zu NR?
Nicotinamid-Ribosid besitzt inzwischen eine relativ umfangreiche klinische Studienhistorie.
Eine bekannte Untersuchung stammt von Martens et al.
Die randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie untersuchte gesunde Erwachsene mittleren und höheren Alters.
Die Teilnehmer erhielten über sechs Wochen:
1.000 mg NR pro Tag
beziehungsweise Placebo.
Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass eine chronische NR-Supplementierung den NAD+-Stoffwechsel beziehungsweise die NAD+-Bioverfügbarkeit beim Menschen deutlich beeinflusst.
Damit lieferte die Studie einen wichtigen Beleg dafür, dass oral aufgenommenes NR beim Menschen biologisch aktiv ist.
Dosisabhängige Ergebnisse bei NR
Eine weitere randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie untersuchte unterschiedliche NR-Dosierungen.
Verwendet wurden:
100 mg NR täglich
300 mg NR täglich
und
1.000 mg NR täglich.
Nach zwei Wochen wurden im Vollblut durchschnittliche NAD+-Erhöhungen von:
+22 % bei 100 mg
+51 % bei 300 mg
und
+142 % bei 1.000 mg
berichtet.
Damit zeigte sich in dieser Untersuchung eine klare dosisabhängige Veränderung des NAD+-Stoffwechsels.
Wichtig bleibt jedoch:
Eine Erhöhung von NAD+ ist zunächst ein Biomarker-Effekt.
Sie beweist nicht automatisch einen gesundheitlichen Nutzen.
NR wurde auch im Gehirn untersucht
Besonders interessant ist eine klinische Phase-I-Studie bei Menschen mit Parkinson-Erkrankung.
In der sogenannten NADPARK-Studie erhielten 30 neu diagnostizierte, zuvor unbehandelte Patienten für 30 Tage entweder:
1.000 mg NR täglich
oder Placebo.
Dabei wurde unter anderem untersucht, ob NR nicht nur den systemischen NAD+-Stoffwechsel, sondern auch zerebrale NAD+-Konzentrationen beeinflussen kann.
Diese Art von Untersuchung ist wissenschaftlich wichtig, weil Veränderungen von NAD+ im Blut nicht automatisch bedeuten, dass NAD+ in jedem menschlichen Gewebe gleichermaßen verändert wird.
Was zeigen Humanstudien zu NMN?
Auch zu NMN existieren inzwischen mehrere randomisierte Humanstudien.
Eine besonders interessante Untersuchung stammt von Okabe et al. aus dem Jahr 2022.
30 gesunde Teilnehmer wurden randomisiert und erhielten über zwölf Wochen entweder:
250 mg NMN täglich
oder
Placebo.
15 Personen wurden der NMN-Gruppe und 15 der Placebogruppe zugeteilt.
Das Ergebnis:
NAD+ im Vollblut stieg nach der NMN-Einnahme signifikant an.
Auch der NAD+-Metabolit NAMN (Nicotinsäure-Mononukleotid) stieg signifikant.
Interessanterweise wurde für NMN selbst im Vollblut kein entsprechender signifikanter Anstieg festgestellt.
Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Stoffwechsel nach oraler NMN-Aufnahme komplexer ist als die einfache Vorstellung einer direkten Aufnahme von NMN ins Blut.
Eine zweite NMN-Studie bestätigt den Effekt
Igarashi und Kollegen untersuchten ebenfalls:
250 mg NMN täglich
bei gesunden älteren Männern.
Die Intervention dauerte sechs beziehungsweise zwölf Wochen.
Auch hier zeigte die metabolomische Analyse:
NAD+ und verschiedene NAD+-Metaboliten im Vollblut stiegen signifikant an.
Die NMN-Supplementierung wurde zudem in dieser Untersuchung gut vertragen.
Damit gibt es inzwischen mehrere kontrollierte Humanstudien, die zeigen:
Oral aufgenommenes NMN kann den NAD+-Stoffwechsel beim Menschen beeinflussen.
Eine größere NMN-Studie mit 60 älteren Erwachsenen
Eine weitere randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie untersuchte 60 ältere Erwachsene.
Auch hier betrug die Dosis:
250 mg NMN täglich über zwölf Wochen.
Nach zwölf Wochen waren NAD+ und verschiedene NAD+-Metaboliten im Blut in der NMN-Gruppe signifikant höher als unter Placebo.
Interessanterweise wurden gleichzeitig verschiedene funktionelle Parameter untersucht.
Beim primären Endpunkt, einem Stepping-Test, gab es jedoch keinen signifikanten Unterschied zwischen NMN und Placebo.
Bei sekundären Endpunkten wurde unter anderem eine kürzere Zeit beim 4-Meter-Gehtest beobachtet.
Das ist ein gutes Beispiel dafür, warum Biomarker und klinischer Nutzen getrennt betrachtet werden müssen.
NR vs. NMN im direkten Vergleich
Damit kommen wir zur entscheidenden Frage.
Was lässt sich anhand der bisherigen Humanforschung tatsächlich vergleichen?
| Merkmal | NR | NMN |
|---|---|---|
| Vollständiger Name | Nicotinamid-Ribosid | Nicotinamid-Mononukleotid |
| NAD+-Vorläufer | Ja | Ja |
| Stoffwechselweg vereinfacht | NR → NMN → NAD+ | NMN → NAD+ |
| Kontrollierte Humanstudien | Ja | Ja |
| Erhöhung von NAD+-Markern gezeigt | Ja | Ja |
| Dosisabhängigkeit untersucht | Ja | Ja |
| Studien mit 1.000 mg/Tag | Ja | Ja |
| 250-mg-Humanstudien | weniger zentral | mehrere vorhanden |
| Langfristige Anti-Aging-Wirkung bewiesen | Nein | Nein |
| Lebensverlängerung beim Menschen bewiesen | Nein | Nein |
| Eindeutig überlegen | Nicht belegt | Nicht belegt |
Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb:
Die aktuelle Humanforschung erlaubt keinen einfachen Sieger.
Ist NMN effizienter, weil es einen Schritt näher an NAD+ liegt?
Diese Aussage klingt logisch, ist aber wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.
Der menschliche Organismus verarbeitet oral aufgenommene Substanzen nicht wie ein einfaches Fließband.
Ein Stoff muss unter anderem:
- den Verdauungstrakt passieren
- aufgenommen oder metabolisiert werden
- gegebenenfalls andere Zwischenprodukte bilden
- verschiedene Gewebe erreichen
- dort in entsprechende Stoffwechselwege eintreten
Deshalb kann man nicht einfach die Anzahl der chemischen Schritte zählen und daraus die Bioverfügbarkeit ableiten.
Dass NMN im klassischen Schema näher an NAD+ liegt, beweist keine klinische Überlegenheit gegenüber NR.
Erhöhen beide NAD+?
Hier ist die Studienlage wesentlich eindeutiger.
Ja – sowohl für NR als auch für NMN wurden Veränderungen beziehungsweise Erhöhungen von NAD+-bezogenen Biomarkern beim Menschen gezeigt.
Eine umfassende wissenschaftliche Übersichtsarbeit kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass verschiedene klinische Studien mit NAD+-Vorläufern Erhöhungen von NAD+ beziehungsweise NAD+-bezogenen Metaboliten gezeigt haben.
Allerdings geschieht dies nicht in jeder Studie und nicht zwangsläufig in jedem untersuchten Gewebe.
Das ist eine wichtige Einschränkung.
NAD+ im Blut ≠ NAD+ in jedem Organ.
Welcher Stoff ist besser untersucht?
Historisch besitzt NR einen Vorsprung bei der klinischen Forschung, da Humanstudien mit NR früher begonnen wurden.
NMN hat jedoch deutlich aufgeholt.
Inzwischen existieren auch für NMN mehrere randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Untersuchungen.
Die Studien unterscheiden sich allerdings stark hinsichtlich:
- Alter der Teilnehmer
- Gesundheitszustand
- Dosierung
- Studiendauer
- gemessener NAD+-Metaboliten
- untersuchter Gewebe
- klinischer Endpunkte
Ein reines Zählen der Studien sagt deshalb wenig darüber aus, welche Substanz tatsächlich „besser“ ist.
Welche Substanz erhöht NAD+ stärker?
Auch diese Frage lässt sich momentan nicht seriös anhand einzelner Prozentwerte beantworten.
Wenn beispielsweise eine NR-Studie einen NAD+-Anstieg von 142 % und eine NMN-Studie einen wesentlich höheren oder niedrigeren Wert berichtet, bedeutet das nicht, dass eine Substanz automatisch stärker ist.
Unterschiedliche Studien verwenden:
- andere Probanden
- andere Dosierungen
- unterschiedliche Messmethoden
- unterschiedliche Zeitpunkte
- unterschiedliche biologische Proben
Solche Ergebnisse dürfen deshalb nicht einfach gegeneinander gerechnet werden.
Für eine zuverlässige Aussage benötigt man direkte Head-to-Head-Studien unter denselben Bedingungen.
Was ist mit Anti-Aging?
Hier gilt für NR und NMN dasselbe:
Eine lebensverlängernde oder generell verjüngende Wirkung beim Menschen ist bislang für keine der beiden Substanzen nachgewiesen.
Das bedeutet nicht, dass die NAD+-Forschung uninteressant wäre.
Im Gegenteil.
Die Tatsache, dass NAD+ eine zentrale Rolle im menschlichen Stoffwechsel spielt und beide Vorstufen NAD+-bezogene Biomarker beeinflussen können, macht NR und NMN zu interessanten Forschungsgegenständen.
Aber:
Biologische Plausibilität ist kein klinischer Wirksamkeitsnachweis.
Eine aktuelle wissenschaftliche Übersicht betont genau diese Einschränkung: NAD+-Vorläufer können NAD+-bezogene Marker erhöhen, während die Daten zu konkreten Verbesserungen physiologischer Funktionen beim Menschen deutlich uneinheitlicher sind.
Was ist mit Sicherheit und Verträglichkeit?
Sowohl NR als auch NMN wurden in verschiedenen Humanstudien über Wochen bis Monate untersucht.
In den genannten Untersuchungen wurden beide Substanzen insgesamt als gut verträglich beschrieben. Die NMN-Studie von Okabe et al. berichtete bei 250 mg täglich über zwölf Wochen keine offensichtlichen unerwünschten Effekte oder auffälligen Veränderungen der untersuchten physiologischen und laborchemischen Parameter.
Auch bei NR liegen kontrollierte Sicherheitsdaten aus Humanstudien vor.
Trotzdem gilt:
Kurzfristige Verträglichkeit ist nicht dasselbe wie nachgewiesene langfristige Sicherheit über viele Jahre.
Gerade bei Substanzen, die in grundlegende Stoffwechselwege eingreifen, sind langfristige Humanstudien besonders wertvoll.
NR oder NMN – was sagt die Wissenschaft?
Auf Grundlage der derzeitigen Humanforschung lässt sich die Situation folgendermaßen zusammenfassen:
NR
NR besitzt eine längere Historie klinischer Humanstudien.
Die Fähigkeit, den NAD+-Stoffwechsel beim Menschen zu beeinflussen, ist durch mehrere Studien dokumentiert.
Auch höhere Dosierungen wie 1.000 mg täglich wurden untersucht.
NMN
NMN liegt im klassischen NAD+-Syntheseweg einen Schritt näher an NAD+.
Mehrere neuere randomisierte Humanstudien zeigen ebenfalls eine Erhöhung von NAD+ und verwandten Metaboliten.
Besonders häufig wurde in neueren Untersuchungen eine Dosierung von 250 mg täglich über sechs bis zwölf Wochen eingesetzt.
Der entscheidende Punkt
Es gibt derzeit keine ausreichende Evidenz dafür, NR oder NMN grundsätzlich zum Sieger zu erklären.
Warum ist die Forschung trotzdem so spannend?
NR und NMN liefern Wissenschaftlern zwei unterschiedliche Möglichkeiten, denselben zentralen Stoffwechselweg zu beeinflussen.
Dadurch lassen sich fundamentale Fragen untersuchen:
Wie reguliert der menschliche Körper NAD+?
Wie unterscheiden sich Blut und einzelne Gewebe?
Welche NAD+-Vorläufer erreichen welche Kompartimente?
Welche Rolle spielt der Darmstoffwechsel?
Wie stark unterscheiden sich Menschen individuell?
Und vor allem:
Führt eine langfristige Veränderung des NAD+-Stoffwechsels irgendwann zu klinisch relevanten gesundheitlichen Effekten?
Genau diese letzte Frage ist noch nicht ausreichend beantwortet.
Fazit: NR vs. NMN – zwei Wege zu NAD+, aber noch kein eindeutiger Sieger
Nicotinamid-Ribosid und Nicotinamid-Mononukleotid gehören zu den wichtigsten NAD+-Vorläufern der aktuellen Humanforschung.
Der vereinfachte Stoffwechselweg lautet:
NR → NMN → NAD+
Doch aus dieser Reihenfolge darf nicht geschlossen werden, dass NMN automatisch besser oder effektiver ist.
Kontrollierte Humanstudien zeigen für beide Substanzen, dass sie den NAD+-Stoffwechsel beeinflussen und NAD+-bezogene Biomarker erhöhen können.
Bei NR existiert eine längere klinische Studienhistorie. Bei NMN sind in den vergangenen Jahren mehrere randomisierte kontrollierte Humanstudien hinzugekommen, darunter Untersuchungen mit 250 mg NMN täglich über zwölf Wochen, die signifikante Erhöhungen von NAD+ im Blut zeigten.
Was bislang nicht nachgewiesen ist:
Dass NR grundsätzlich besser als NMN ist.
Dass NMN grundsätzlich besser als NR ist.
Dass eine der beiden Substanzen beim Menschen das Altern stoppt oder die Lebensdauer verlängert.
Die wissenschaftlich belastbarere Aussage lautet deshalb:
NR und NMN sind biologisch aktive NAD+-Vorläufer. Beide können den menschlichen NAD+-Stoffwechsel beeinflussen. Welche langfristige gesundheitliche Bedeutung dies besitzt und ob eine der beiden Substanzen klinisch überlegen ist, muss durch weitere direkte Humanstudien geklärt werden.
Wissenschaftliche Quellen
McMurray F et al. Dietary Supplementation With NAD+-Boosting Compounds in Humans: Current Knowledge and Future Directions. Journals of Gerontology: Series A. 2023. Diese Übersichtsarbeit vergleicht die klinische Forschung zu NR, NMN und weiteren NAD+-Vorläufern und hebt insbesondere die noch offenen Fragen zu Bioverfügbarkeit und klinischer Bedeutung hervor.
Okabe K et al. Oral Administration of Nicotinamide Mononucleotide Is Safe and Efficiently Increases Blood Nicotinamide Adenine Dinucleotide Levels in Healthy Subjects. Frontiers in Nutrition. 2022;9:868640. 250 mg NMN täglich über zwölf Wochen.
Igarashi M et al. Chronic nicotinamide mononucleotide supplementation elevates blood nicotinamide adenine dinucleotide levels and alters muscle function in healthy older men. npj Aging. 2022.
Brakedal B et al. The NADPARK study: A randomized phase I trial of nicotinamide riboside supplementation in Parkinson’s disease. Cell Metabolism. 2022.
Wissenschaftlicher Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information über den aktuellen Forschungsstand. Ergebnisse zu NAD+-Biomarkern sind nicht mit einem Nachweis einer Anti-Aging-, krankheitspräventiven oder therapeutischen Wirkung gleichzusetzen. Ergebnisse einzelner Studien können zudem nicht ohne Weiteres auf andere Dosierungen oder Produkte übertragen werden.
Bekannt aus Ihrer Apotheke

